Innovation leben

Transkript

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00:00:00: Ich sehe SexG eher als Enabler für andere Technologien und weniger als Selbstzweck.

00:00:05: Sondern Visite werden Entscheidungen getroffen, die muss man dann aufschreiben.

00:00:07: Wir glauben dass wir über Spracherkennung das Thema vereinfachen können sodass einfach das Gespräch ausgewertet wird und im Krankenhaus-Infosystem dokumentiert wird ohne dass sich ein Finger rührend ist.

00:00:16: Ich hoffe wir schaffen es Mitarbeiter zu entlasten und ihnen so den Rücken frei zu halten.

00:00:20: für die Patienten.

00:00:20: Willkommen zu einer neuen Folge von Fokus Zukunft.

00:00:30: Einem Format von Innovation Leben, dem Podcast von Bayern Innovativ.

00:00:34: Ich bin Barbara Grohl schön dass Sie dabei sind.

00:00:37: Wenn wir über die Medizin der Zukunft sprechen denken viele zuerst an neue Medikamente, Robotik oder künstliche Intelligenz.

00:00:45: Doch eine zentrale Voraussetzung dafür bleibt oft unsichtbar Die Kommunikation zwischen Mensch und Gerät.

00:00:52: Und genau hier kommt Sex-G ins Spiel, denn die nächste Mobilfunkgeneration soll nicht nur schneller werden.

00:00:59: Sie könnte medizinische Systeme rasant und zuverlässig so vernetzen dass Informationen in Echtzeit dort verfügbar sind wo sie eben gerade gebraucht werden sei es im Rettungswagen, im Krankenhaus oder sogar beim Patienten Zuhause.

00:01:14: Was das konkret bedeutet und welche Chancen sich daraus für die Gesundheitsversorgung ergeben, darüber spreche ich heute mit Clemens Möllnhoff vom Innovationszentrum Computerassistierte Girogy Kurzikas der Universität Leipzig.

00:01:30: Er forstort als wissenschaftlicher Mitarbeiter zu modernen Kommunikationstechnologien und wie diese im Krankenhaus und im Rettungsdienst eingesetzt werden können.

00:01:41: Aber bevor wir ins Gespräch einsteigen, starten wir kurz mit einem Zukunftsszenario.

00:01:48: Eine Patientin bekommt zu Hause plötzlich starke Brustschmerzen – verdacht auf einen Herzenfakt.

00:01:53: Ihr Mann setzt eine Notruf bei der Rettungsleitstelle ab und bekommt personalisierte Anweisungen auf sein Handy geschickt, wie er sich bis zum Eintreffen des Rettungswagens verhalten soll um seine Frau zu unterstützen.

00:02:04: Gleichzeitig werden bereits relevante Gesundheitsdaten- und Vitalparameter die die Variables der Patientin erheben für die anrückenden Sanitäterinnen und Sanitätern bereitgestellt.

00:02:14: Während das Einsatz es protokolliert eine KI Anwendung automatisch die Anamnese und Behandlung und stellt Entscheidungsunterstützung auf Basis des individuellen Zustands der Patienten bereit zum Beispiel für die Auswahl der richtigen Notfallmedikamente und des richtigen Zielkrankenhauses.

00:02:32: Die Interaktionen mit den Systemen passiert über Spracheingabe und Augmented Reality-Brillen, die digitale Inhalte direkt im Sichtfeld der Sanitäterinnen und Sanitätern anzeigen.

00:02:43: Auf der Trage werden Atemfrequenz und Herzschlag der Patienten drahtlos und ohne Berührung durch ein Radarsystem gemessen.

00:02:51: Während der Fahrt können bei Bedarf spezialisierte Ärztinnen und Ärzte telemedizinisch zugeschaltet werden.

00:02:57: Sie können so die Behandlung aus der Ferne unterstützen oder Maßnahmen delegieren.

00:03:02: Zusätzlich werden alle bisher erhobenen Daten über die Patienten- und den Einsatz inklusive der Liveankunftszeit an das Zielkrankenhaus gestreamt, sodass das Team in der Notaufnahme sich dort optimal auf die Ankunft der Patienten vorbereiten kann.

00:03:19: Clemens, erst mal ein herzliches Willkommen.

00:03:21: Schön dass du da bist!

00:03:22: Vielen Dank für die Einladung.

00:03:24: Wie weit ist denn dieses Zukunftsszenario entfernt und welche Technologien müssen zusammenspielen damit so etwas Realität wird?

00:03:34: Also ich würde sagen es braucht schon noch ein bisschen Zeit bis wir da sind.

00:03:37: das dieses Szenario was wir gerade gehört haben realität wird.

00:03:39: aber ich glaube ganz soweit weg sind wir dann doch nicht mehr.

00:03:42: Das liegt daran dass es einige Sachen die wir gerade gehört haben tatsächlich schon gibt wie zum Beispiel die Funktion des, ich sag mal Radarbets der Radartrager.

00:03:51: Also das nicht-invasive Messen von Vitalparametern mit Funkwellen den Bereich des Teelenonazis, dem wir gerade gehört haben,

00:03:58: d.h.,

00:03:58: also das telemedizinische Zuschalten von Expertinnen und Experten direkt an die Einsatzstelle oder in den Rettungswagen.

00:04:05: Und die Voranmeldung ins Krankenhaus.

00:04:06: Das Übertragen von Daten aus dem Rettungswagen direkt in die Notaufnahme so dass sich das Team noch vorbereiten kann.

00:04:13: Das alles kennen wir schon?

00:04:14: Das alles gibt es teilweise schon in der Praxis.

00:04:16: Aber um das Puzzle komplett zu machen, brauchen wir natürlich noch ein paar andere Komponenten, die wir gerade gehört haben.

00:04:20: Also zum Beispiel die Einbindung und die Übertragung von diesen wearable Daten genauso wie die Einbildung z.B.

00:04:26: von der elektronischen Patientenakte so dass wir dann eben schon auf der Anfahrt das Team, das Einsatzteam mit Informationen versorgen können, die den Patienten immer noch gar nicht kennen.

00:04:34: auch die Dokumentation mit KI da sehen wir schon daran wird schon geforscht.

00:04:38: Das funktioniert auch schon im Labor ganz gut Und im Krankenhaus sehen wir es schon im Echtzeitbetrieb.

00:04:42: im Rettungsdienst haben wir das noch nicht.

00:04:43: Gleiches gilt auch für das Anzeigen Informationen zum Patienten in der Augment Reality Brille, wovon wir auch gerade gehört haben.

00:04:49: Also das sind Sachen, an denen wird schon geforscht.

00:04:51: Wir sind da dran so richtig Realität im Einsatz.

00:04:54: draußen ist es alles noch nicht.

00:04:55: aber ich glaube wir können ganz zuversichtlich sein dass sich dann Zukunft einiges bewegen wird und unter dem Strich brauchen wir dabei etwas als Technologie sozusagen als Kit was diese Anwendungen die Einzelanwendung als zusammenhält und miteinander vernetzen lässt.

00:05:08: Und das könnte eben in Zukunft z.B

00:05:11: Und wo stoßen dann heutige Kommunikationsnetze in Gesundheitswesen an ihre Grenzen?

00:05:17: Wir haben die Sechs-G ja noch nicht.

00:05:19: Genau,

00:05:19: so ist es ja!

00:05:20: Also ich sag mal bisherige Funknetze und Technologien wie zum Beispiel vier G, fünf G für den öffentlichen Mobilfunk, WLAN vielleicht auch Bluetooth oder Lora waren... Die stoßen entweder heute oder in naher Zukunft an gewisse Grenzen, die sich in erster Linie aus den Anwendungen ergeben, die wir damit betreiben wollen.

00:05:39: Da kommt Dann sechs G ins Spiel, das ist also die neue Generation mobiler Funknetzwerke.

00:05:44: Die dann auch rund um den Globus genutzt werden soll und im Moment ist es so dass wir uns in der zentral koordinierten Standardisierung befinden sodass wir dann auf der Welt interoperabel sein können Und die Technologie wahrscheinlich zwei tausend dreißig roundabout verfügbar sein soll.

00:05:59: am Markt und jetzt gerade Werden Anforderungen gesammelt insbesondere von Anwenderinnen und Anwendern aus der Industrie und aus der Wissenschaft die dann formal standardisiert in so ein Regelwerk überführt werden, sodass alle Geräte, die miteinander zusammenarbeiten sollen auch wissen wie sie miteinander umzugehen haben.

00:06:19: Welche Bereiche betrifft das?

00:06:22: Zum einen werden wir mit SexG mehr Bandbreite sehen.

00:06:24: Das heißt höhere Datenraten, schnellere Downloads und Ablots.

00:06:27: Das war bei allen Mobilfunkgenerationen bislang so... Aber das ist gar nicht der Punkt sondern es geht bei SexG zum Einen um sehr niedrige Latentzen.

00:06:37: Das ist, wir sprechen von ultra low latency im Bereich von unter einer Millisekunde.

00:06:42: Man braucht es zum Beispiel für mobile, kollaborative, Robotik... Ein anderes Beispiel wäre zum Beispiel, wenn wir uns vorstellen einen Augmented Reality-Modell von einem Organ beispielsweise.

00:06:53: Wenn wir in die medizinische Ausbildung denken, z.B.

00:06:55: eine digitale Sektion so dass Studierende im Hörsaal, ich weiß nicht, fünfzighundert Studierenden gleichzeitig in ihren Brillen ein bestimmtes Organ virtuell dargestellt sehen können und dann daran arbeiten können auch kollaborativ.

00:07:06: das erfordert einfach sehr niedrige Latenzen, sehr hohe Bandbreiten.

00:07:10: aber es geht nicht nur darum sondern es geht vor allem auch um Features die mit SechsG eingeführt werden sollen neue Kapazitäten, die zur Verfügung stehen.

00:07:17: Das eine ist das Thema Sensing.

00:07:19: In der Sprechen von Joint Communication and Sensing durch breitbandige Frequenzen die Idee ist Funkt nicht nur zu nutzen um Daten zu übertragen sondern auch um einen Gespür für die Umwelt rumherumzukriegen.

00:07:30: weil ne Welle kann ich ja nutzten die breitet sich im Raum aus und wird reflektiert und in Abhängigkeit davon wie der Raum aussieht und wer sich so bewegt und wie man sich bewegt wird die Welle anders reflektieren.

00:07:39: Und wenn ich jetzt intelligente Algorithmen nutze und diese Reflexion auswerte, dann kann ich darauf zum Beispiel Diagnostikanwendungen zurückführen.

00:07:46: Also ich kann beispielsweise die Ausdehnung vom Torax messen und kann dadurch die Atemfrequenz herausfinden.

00:07:52: oder ich kann Sturzanalyse machen.

00:07:54: Ganganalyse ist Sturzerkennung ja also ist zb in einem Pflege- oder Altenheim ist jemand gestürzt?

00:07:59: bewegt sich jemand in seinem Bett noch über Nacht?

00:08:01: das sind ja alles ganz spannende.

00:08:02: Fragen gibt es aber auch natürlich in anderen Bereichen.

00:08:04: wenn ich ins Thema Automotive denke Koalitionsverhütung Ich denke, da werden wir viel sehen.

00:08:10: Wir werden bei SechsG mehr Verfügbarkeit und Resilienz-Szenen höre Verfügbarheit auch die Integration neue Frequenzen, Satelliten, Technologie, Nonterrestrial Networks.

00:08:21: Das ist ein Thema.

00:08:21: das dritte Thema ist mit Sicherheit auch KI gerade ein großes Thema.

00:08:25: Und wie können wir KI ins Mobilfunk integrieren sowohl auf der Anwendungsseite als auch im Netzwerk so dass wir dann unter dem Strich und es ist das vierte Thema was sich bei Sechsc sehr spannend finde auch eine erhöhte Energieeffizienz erreichen können durch die dynamische Konfiguration des Netzwerks angepasst an den Bedarf.

00:08:38: Du hast ja mit deinem Team an der Universität Leipzige gerade erst vor ein paar Monaten das Projekt Sexgy Health abgeschlossen, das war ein europaweites Leuchttornprojekt zur Anwendung von Sexgy im Krankenhaus.

00:08:54: Mit dabei waren glaube ich achtzehn Partner aus Industriewissenschaft und Gesundheitswesen aus ganz Deutschland Und jetzt macht ihr gemeinsam weiter mit dem Projekt Pathcare das SechsG quasi in den Rettungswagen bringen soll.

00:09:09: Ganz zuvor warst du ja auch bereits am Projekt Momentum beteiligt, dass sich mit der Vorgängergeneration Fünf-G im Rettungswagen beschäftigt hat.

00:09:17: Welche Erfahrungen hast Du in all diesen Projekten gesammelt und welche zusätzliche Möglichkeiten eröffnet künftig Sechs G aus Deiner Sicht?

00:09:26: Ich glaube grundsätzlich ist wichtig, dass man viele verschiedene Perspektiven in dem Bereich an einen Tisch springen.

00:09:32: Z.B.

00:09:33: Wissenschaftlerinnen, Industrievertreterinnen ... aus Mobilfunk, von Mobilfunganbietern... ... von Medizintechnikfirmen,... ... von Halbleiterherstellern und so weiter.

00:09:42: Dann natürlich Ärztinnen- und Ärzte..., ... Pflegekräfte-, Rettungsdienstler.

00:09:45: Das sind ja die für die wir das am Ende machen.

00:09:47: Die sollten wir mit berücksichtigen wenn es um die Entwicklung solcher Themen geht.

00:09:50: Und dann nicht zu vergessen Regulatorikexperten... ... und Expertinnen für Datensicherheit, Datenschutz usw.

00:09:55: Ich glaube, dass ist wichtig, die Miteinander reden zu lassen, sodass sie eine gemeinsame Sprache lernen und dann auch sprechen... ...und die Anforderungen gut erheben.

00:10:04: Also man muss sich die Frage stellen.... Wie kann der eine das Problem des anderen lösen mit den Antworten, die man so einen täglichen Leben in seinem Bereich eben hat.

00:10:13: Es gibt diesen Spruch, der da heißt FünfG wurde von Ingenieuren entwickelt, sechs G wird von den Anwendern entwickelt.

00:10:18: Das ist glaube ich auch ein Stück weit wahr und das ist das womit wir uns heute beschäftigen, eben alle zusammen an einen Tisch zu bringen und die Anwenderinnen-Anwender stark mit einzubeziehen.

00:10:27: Und du hattest gerade unsere Projekte angesprochen, die wir gemacht haben und gerade machen und ich glaube dass kriegen wir da ganz gut hin diese Perspektiven zu vereinen.

00:10:34: also viele starke Partner mit dabei, die auch sehr innovativ sind.

00:10:38: Sehr Forschungsstark und wir haben aus dem Mobilfondssektor die Firma Vodafone zum Beispiel dabei, aus dem Forschungsbereich des Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz Frauenhof ist mit dabei Die Charité aus Berlin als großes Klinikum der VDE als regulatorik Experte das Zentrum für Telemedizin hier aus Bayern.

00:10:55: also Wir bringen ganz verschiedene Perspektiven zusammen Und ich sehe Das ist eine Antwort auf deine Frage, die du gestellt hast.

00:11:03: Was ich gelernt habe... Ich glaube, ich sehe SexG eher als Enabler für andere Technologien und weniger als Selbstzweck.

00:11:10: Solche Technologienen, die dadurch enabled werden könnten zum Beispiel sein künstlicher Intelligenz?

00:11:13: Da hab' ich schon vorhin gesprochen.

00:11:15: Robotik ist mit sicherlichem Thema Sicherheit.

00:11:17: Extended Reality also Augmented Reality Virtual Reality das werden wir mehr sehen und da brauchen wir SexG um das irgendwie zum Laufen zu bringen.

00:11:24: Eine weitere Lesson learned würde ich mal sagen Kommunikation auf mehreren Ebenen gedacht werden muss.

00:11:32: Es geht nicht nur um die Ebene der reinen Datenübertragung, sondern Interoperabilität ist ganz wichtig auch auf Softwareebene.

00:11:38: Das heißt?

00:11:39: Ich mache mal ein Beispiel.

00:11:39: Bleiben wir beim Szenario von vorhin Die Leitstelle, die die Adresse des Einsatzortes an den Rettungswagen schickt und die dort nur auf einem Navigationsgerät angezeigt wird so dass ich als Sanitäter direkt einsteigen kann und auf Go klicken kann und ich werde dann dahin navigieren.

00:11:55: das ist schon mal nicht schlecht.

00:11:57: Jetzt muss ich aber natürlich den Einsatz auch dokumentieren.

00:12:00: Das machen wir heute entweder auf Papier, das gibt es leider immer noch ganz oft oder auf fortschrittlicheren Dokumentations-Tablets.

00:12:06: Da muss sich ja auch eingeben wo bin ich denn hingefahren?

00:12:08: Wenn ich jetzt da keine Software Schnittstelle habe dann tickere ich die Adresse aus dem Navigationsgerät händisch in das Doku Tablet ein.

00:12:15: Ob man jetzt im Notfallbusiness aktive sondern nicht man kann sich vorstellen die Zeit dafür hat man eigentlich nicht unbedingt bzw.

00:12:20: will sie auch gar nicht nutzen.

00:12:21: Das heißt hier brauchen wir eine Schnittsstelle.

00:12:23: Ich mache noch ein zweites Beispiel Wenn ich Protokolldaten dann erfasst habe, zum Beispiel auf diesem Tablet und ich möchte sie in das Krankenhaus schicken.

00:12:30: Dann ist es auch gut wenn's da eine Software-Schnittstelle gibt.

00:12:32: Wenn ich die Daten gleich ins Krankenhausinformationssystem übertragen kann Und nicht – so kenne ich das nämlich noch aus meiner Praxis von vor ein paar Jahren.

00:12:39: Ich glaube das hat sich mittlerweile schon etwas gebessert Wenn ich das Protokollen eben Rettungswagen mit dem Drucker Ausdrucker auf Papier gebe das dann den Pfleger oder der Pflegarin in der Notaufnahme.

00:12:48: Die legen das auf den Scanner und legen das gescannt als PDF im Krankenhaussystem ab.

00:12:52: Das funktioniert nicht.

00:12:52: Also dieses Thema muss man muss man mitdenken und ich glaube, das ist auch noch der letzte Punkt dazu was wir so gelernt haben.

00:13:03: Der Austausch mit dem Gesundheitspersonal hat gezeigt Wir müssen an die Digitalisierung wirklich ran.

00:13:09: also es ist ein wichtiges Thema.

00:13:11: viele Prozesse Ich habe es gerade angerissen sind noch manuell sind sogar vielleicht Papier basiert.

00:13:17: Auch wenn das Thema Digitalisierung als wichtig angenommen wird und das kommt immer mehr, dass es ins Bewusstsein rückt.

00:13:22: Das ist keine Frage.

00:13:23: aber wir müssen daran weil der demografische Wandel sitzt uns im Lacken also es wird fast schon zu einem gesellschaftlichen Thema.

00:13:29: Wir müssen es schaffen Effizienz zu erhöhen in der Behandlung.

00:13:32: Wir müssen schauen dass wir die weniger werdenden Arbeitskräfte irgendwie substituieren bzw auffangen Und wir sehen ja auch immer mehr ältere Patienten d.h.

00:13:40: man sieht das Einsatzvolumen steigt während die Ressourcen im Personal eigentlich runter gehen.

00:13:44: Es ist eine sehr wichtige Aufgabe.

00:13:48: Das Personal muss es anwendbar sein.

00:13:52: Denn es sind ja Pflegekräfte oder Rettungssanitäter und keine IT-Ler.

00:13:56: Richtig,

00:13:57: richtig!

00:13:57: Also User-Central Design zum Beispiel ist ganz wichtig.

00:14:01: Ich hatte gerade angesprochen die Anwender von vornherein mit in die Entwicklung einzubeziehen.

00:14:06: zu fragen was braucht ihr denn eigentlich?

00:14:07: Was könnt ihr dann auch benutzen das dieses Themen so einfach wie möglich zu gestalten trotzdem dass sie ihren Zweck erfüllen das sehe ich als ganz wichtig an.

00:14:16: Du hattest eben noch gefragt welche Möglichkeiten durch SexG eröffnet werden.

00:14:20: Und ich glaube, dass man vor allem gezielter die Versorgung unterstützen kann.

00:14:25: Vor allem zu Hause!

00:14:26: Also wir sehen in der Forschung das Thema Virtual Worlds also virtuelle Stationen Hospital at home Sehen wir stark?

00:14:33: Das wird durch Sexg mit Sicherheit noch mal einen großen Schub erleben.

00:14:37: Im Prinzip geht es darum Patientinnen und Patienten nur genau so lange im Krankenhaus zu behalten wie das auch notwendig ist.

00:14:42: Zu reinen Überwachung brauche ich die nicht mehr auf Station.

00:14:44: So geht zumindest der Gedanke mal gucken, wie sich das in der Realität umsetzt.

00:14:48: Sondern ich überwache sie zu Hause mit Wearables und einer sicheren Datenübertragung so dass ich als Arzt beispielsweise sicher sein kann wenn ich meine Patientin heute entlasse... ...und die mit Wearable ausstattet und schläft zuhause in ihrem eigenen Bett wo sie eh besser schläft!

00:15:00: Zumindest geht's mir so.

00:15:01: Ich schlafe im Krankenhaus nicht so gut wie in meinem eigenen Bett Seh' ich aber trotzdem bei mir auf station dann die Vitalparameter Und kann auch intervenieren oder sagen hey komm morgen nochmal vorbei wenn es über Nacht irgendwie schlechter wird oder so.

00:15:12: Zum anderen glaube ich, dass wir auch Thema Wearables erkranken und besser prädiktieren können also von vornherein verhindern können, voraussehen können, wenn Erkrankungen möglicherweise bald auftreten und proaktiv agieren können bevor's sozusagen schon zu spät ist.

00:15:27: Auch da haben wir Sensor an Zuhause oder unterwegs.

00:15:29: die müssen dann die Daten irgendwo hin übertragen, die müssen ausgewertet werden.

00:15:32: möglicherweise sind KI das dafür bedarf des SexG Und unter dem Strich auch im Krankenhaus glaube ich ,dass man Prozesse verbessern kann zum Beispiel die Lokalisierung zum Beispiel durch das Thema Augmented Reality Informationsentzeige, wovon ich vorhin gesprochen hatte.

00:15:44: Also da kann man glaube ich nochmal Personal entlasten und die Effizienz auch erhöhen.

00:15:49: Qualität verbessern!

00:15:50: In dem aktuellen Projekt SexG Health geht es ja um die Vernetzung sogenannte verteilter medizintechnischer Systeme.

00:16:00: Was bedeutet das konkret?

00:16:01: Kannst du uns ein Beispiel aus einem medizinischen Alltag geben?

00:16:04: Ja,

00:16:04: auf alle Fälle.

00:16:05: Also einen sehr abstrakten Begriff tatsächlich!

00:16:07: Das ist auch bewusst so gewählt, um da möglichst viele Use-Cases drunter zusammenfassen zu können.

00:16:12: Ich mache mal ein Beispiel.

00:16:13: Stellen wir uns mal eine Visite auf Station vor.

00:16:16: Wer schon im Krankenhaus war als Patientin oder als Patient der Weiß ja, wie das läuft.

00:16:20: Da wird man oft morgens dann früh geweckt und liegt dann im Bett.

00:16:23: Und dann kommt so eine ganze traurige Menschen rein, Ärztinnen, Ärzte, Pflegekräfte vielleicht noch ein paar Therapeuten.

00:16:27: Dann wird sich einen Überblick verschafft am Bett über den aktuellen Zustand von Patienten.

00:16:32: Und es werden auch Entscheidungen getroffen.

00:16:34: Wie geht's jetzt weiter mit der Behandlung?

00:16:35: Sollen Medikamente angesetzt werden

00:16:37: usw.?

00:16:38: Und typischerweise schiebt man dann so ein Visitewagen mit sich rum.

00:16:40: Das ist ein Rollwagen, da steht oben eine Laptop drauf, der läuft in das Krankenhaus-Informationssystem drauf.

00:16:45: Da liegt ne Pflegekurve meistens auch noch Papierbasiert und runter wo die Pflege eingetragen hat.

00:16:49: wie waren denn die Werte über Nacht usw.. Wir glauben dass man das verbessern kann indem man Augmented Reality benutzt.

00:16:58: Das heißt ich lasse diesen Visitewagen komplett außen vor und hole mir alle Informationen die ich brauche als Behandelter direkt in mein Sichtfeld.

00:17:05: Da haben wir eine Anwendung gebaut im Forschungsprojekt, die genau das macht.

00:17:08: Also ich sehe dann die Medikation und ich sehe die gestellten Diagnosen... ...ich sehe die Prozeduren, die durchgeführt worden sind und auch noch geplant sind.

00:17:15: Ich seh natürlich die Stammdaten zum Patienten, dass sich den auch mit einem Namen anreden kann.

00:17:18: Und auch weiß wie alt er ungefähr ist.

00:17:20: Ich kann Aufgaben sehen, die mir zugeteilt worden sind usw.. das zu dokumentieren.

00:17:25: Also auf so einer Visite werden Entscheidungen getroffen, die muss man dann aufschreiben und es passiert eben normalerweise auch auf dem Laptop mit der Tastatur.

00:17:31: Wir glauben dass wir über Spracherkennung das Thema vereinfachen können sodass einfach das Gespräch ausgewertet wird zusammengefasst wird und dann intelligent gleich im Krankenhaus Informationssystem dokumentiert wird ohne dass ich den Finger rühren muss.

00:17:42: Und ist dann auch geplant?

00:17:44: Dass die Ärztin oder der Arzt auch sieht, wie die Nacht war zum Beispiel.

00:17:49: Weil ich kann mir vorstellen also wenn man gefragt wird als Patient ja wie geht's Ihnen denn?

00:17:55: Wie ist der Schmerz empfinden oder durchzufangen?

00:17:57: das ist ja so extrem subjektiv.

00:17:59: da eine ist ganz cool und sagt nicht so schlimm und auf einer Skala von der eine untertreibt andere übertreibt kommen solche Daten dann auch auf diese Brille ist es geklagt.

00:18:11: Schmerzskalen sind schwierig, objektiv zu ermitteln um auf deine Frage konkret einzugehen.

00:18:16: Also schmerz ist hochgradig subjektiv.

00:18:18: es gibt Menschen die halten großen schmerzen viel besser aus als andere.

00:18:21: die sind bei klein oder ich sag mal vielleicht objektive Betrachtung kleineren Schmerzen dann schon deutlich sensibler.

00:18:26: das heißt dass wird schwierig zu objektiven.

00:18:28: was in der Brille auf alle Fälle angezeigt werden kann, ist der Verlauf der Vitalparameter zum Beispiel über die Nacht.

00:18:33: Also sicherlich kann ich mir eine Pulskurve anzeigen lassen, die halt über den Schlafzyklus bei Nacht anzeigt, ob der Puls besonders variabel war oder ob es Phasen gab, in denen die Herzfrequenz hoch war und das auf Schmerz hindeuten könnte?

00:18:47: Es wird nicht direkt angezeigt heute Nacht hohe Schmerzen aber es werden Daten angezeigt von denen ich eventuell Schluss folgern kann als Arzt oder Ärztin... ein gewisses Schmerzgeschehen stattgefunden hat.

00:18:58: Und kombiniert auch mit, zum Beispiel dieser J-Cass Radarsensorik von der ich vorhin gesprochen habe, wo ich dann eventuell sehe wie viel hat sich der Patient in der Nacht bewegt?

00:19:08: Kann ich auch darauf zurück schließen, hatte er eine ruhige Nacht gehabt oder hatte er einen schmerzgeplagten Nacht gehabt weil er sich viel bewegt hat?

00:19:12: Also das sind Sensordaten die zeigen wir dort an.

00:19:14: Ich glaube das ist ganz wichtig.

00:19:15: Sensor Daten auf der einen Seite diese Daten richtig zur Verfügung zu stellen, zur richtigen Zeit den richtigen Personen und sie ja auch automatisiert schon fortzuverarbeiten und auszuwerten sodass ich mich als Anwender am Ende nicht nur mit den Rohdaten rumschlagen muss, sondern schon eine gewisse Empfehlung oder eine gewissen Zusammenfassung kriege.

00:19:32: Das ist glaube ich der Clou dahinter und da kann Sechs G helfen diese Daten zu übertragen und die Verarbeitungsinfrastruktur bereitzustellen.

00:19:38: Sind dir denn bei eurer Forschung auch Herausforderungen – ich nenne es sogar Probleme begegnet auf die man bei der aktuellen Entwicklung unbedingt achten sollte?

00:19:47: Ja

00:19:47: absolut!

00:19:48: Also wo Licht ist, da ist auch Schatten Und da kann ich jetzt nur meine ganz persönliche Meinung zu sagen.

00:19:54: Da gibt es zwei Punkte, die sich aber beide eher auf die Technologien beziehen, die durch SexG enabled werden und weniger auf SexG selber.

00:20:03: Das eine sind gesellschaftliche Implikationen.

00:20:06: Wir sind uns einig, wir wollen Menschen unterstützen, nicht ersetzen.

00:20:10: Ich denke, es stimmen auch alle zu, wenn wir Pflegekräfte in die Lage versetzen, nicht mehr dokumentieren müssen und ihnen das abnehmen mit Technik so dass sie dann mehr Zeit für Patientinnen und Patienten haben.

00:20:20: Pflege am Menschen, weil Dokumentation gehört nicht zum Kernhandwerk dort.

00:20:25: Das ist mehr so ein Nebenschauplatz.

00:20:27: Wenn aber jetzt medizinische Entscheidungshilfe und Wissen z.B.

00:20:32: zunehmend aus KI-Systemen kommt ... Dann geht es doch schon mehr in Richtung des originären Aufgabenfelds von Ärztinnen und Ärzten.

00:20:39: Ja, weil wenn ich bisher eine Frage hatte dann habe ich halt einen Arzt oder ein Ärzte gefragt und zunehmend frage ich dazu digitale Systeme.

00:20:44: also da ist die Frage, wo zieht man die Grenze?

00:20:46: Wie weit können wir da gehen um Menschen eben nicht zu ersetzen was nicht das Ziel ist sondern sie nutz unterstützen?

00:20:51: und wo erhalten wir die originären Aufgabenfelder?

00:20:54: Es gibt da zum Glück genug Forschung zu, die sich mit diesen sozialen Implikationen auseinandersetzen und damit beschäftigt.

00:20:59: Es gibt doch gute gesetzliche Rahmenbedingungen, die Leitplanken setzen Und das ist wichtig.

00:21:03: Wichtig ist auch hier die Abhängigkeit von z.B.

00:21:05: KI-Anbietern oder Hardwaren Softwareanbieten bei der ganzen Geschichte im Blick behalten und auch zu reduzieren so dass wir flexibel sind.

00:21:11: Wir sehen ja gerade auch im internationalen Kontext wie Abhängigkeiten Probleme machen können.

00:21:17: Das andere Thema Datenschutz und Datensicherheit.

00:21:21: Das beschäftigt uns in Deutschland ja auch sehr, weil es auch sehr wichtig ist.

00:21:23: also Medizindaten, Gesundheitsdaten mit denen wir hier arbeiten sind mit die sensibelsten Daten, die wir haben.

00:21:31: gleichzeitig lebt aber künstliche Intelligenz zum Beispiel auch von vielen Daten.

00:21:34: ich hatte das vorhin gesagt.

00:21:35: SechsG ist auch dafür gemacht um viele Daten zu übertragen und viele Daten auszuwerben.

00:21:39: Wir brauchen diese Daten auch für Forschung und Entwicklung.

00:21:42: Es ist ganz wichtig Aber sie müssen eben auch geschützt sein Und die Datenübertragung muss auch sicher sein.

00:21:48: Ich mache ein Beispiel mit OP-Roboter.

00:21:50: Darüber hatte ich jetzt bislang noch nicht so sehr gesprochen, aber Robotik ist ein ganz wichtiges Thema bei SEXG und wir sehen zum Beispiel in Zukunft OP Roboter wo der Chirurg oder die Chirurge nicht mehr im Saal setzt sondern über die Distanz operieren kann weil das SEX G nicht so zuverlässig ist dass es die Datenübertragung sicherstellen kann.

00:22:06: Wir wollen aber natürlich auch nur derjenige den der OP-Roboter benutzt und das nicht anders auf der Leitung mithängt, der eingreift und den Roboter dann fernsteuert.

00:22:16: Ich glaube wir sind da auch gut aufgestellt und werden das vermeiden können.

00:22:20: Wir müssen uns aber auch klar machen dass Systeme heute auch nicht risikofrei sind.

00:22:25: also auch Ärztinnen und Ärzte heute machen ab und an Fehler.

00:22:29: Wir haben auch heute die Situation, dass Daten mal nicht zur Verfügung stehen, die wir eigentlich gerne hätten.

00:22:33: Weil zum Beispiel die Pflegekurve auf Papier dokumentiert ist und die ist jetzt gerade verloren gegangen oder da ist heute nach Kaffee drüber gelaufen während der Nachschritte.

00:22:41: Auch das System so wie es heute ist, ist nicht fehlerfrei und wir versuchen das zu optimieren in der Zukunft.

00:22:46: Das heißt, das Fazit für mich ist, wir sollten glaube ich keine Angst haben.

00:22:50: man sollte sich einbringen und mitgestalten Und ich denke, dass Europa – und auch grade Deutschland Wahrscheinlich mit die besten Orte auf der Welt sind, um diese Entwicklungen vorwärts zu treiben nach unseren Werten, die wir vertreten.

00:23:01: Und das sieht die Politik auch so und deswegen fördert sie unsere Forschungsprojekte auch mit.

00:23:06: Praxistip

00:23:08: Viele Unternehmen in Bayern gerade entwickeln ja Medizintechnik, Software oder digitale Gesundheitslösungen.

00:23:15: Welche Entwicklungen sollten diese Unternehmen heute bereits beobachten, um von SechsG zu profitieren?

00:23:22: Was rätst du ihnen?

00:23:24: Ich glaube wichtig ist besonders wenn man Medizinprodukte oder Medizineräte entwickelt, Kommunikation mitzudenken.

00:23:33: Also Kommunikations- und Sinne vom Datenaustausch gerade auf der Funkebene.

00:23:38: SexG ist kein inhaltsagnostisches Medium mehr was einfach Bits ohne Rücksicht auf Verluste überträgt sozusagen sondern wir gehen davon aus dass das Netz so intelligent wird dass es die Anwendungen mitdenkt und berücksichtigt, welche Daten dort übertragen werden.

00:23:55: Und die auch priorisieren kann je nachdem wie wichtig es ist.

00:23:58: Abhängig von der Anwendung, die dort konkret vor Ort gemacht wird.

00:24:01: Das heißt Hersteller sind gut beraten wenn sie das Thema Berücksichtigung in der Produktentwicklung nicht sagen Es gibt dort irgendeine Übertragung oder die übertreten meine Daten Sondern ein Schnittstellen zur Verfügung stellt das Netz Wissen zu lassen.

00:24:13: was sind dort für Daten auf dem Weg?

00:24:15: Ich mache mal ein Beispiel Wenn ein Rettungswagen draußen an der Einsatzstelle unterwegs ist und dünnes Internet hat, und die Netzabdeckung nicht so gut ist nur wenige Daten übertragen werden können dann ist es wichtig.

00:24:24: kann unterschiedlich sein, welche Daten jetzt priorisiert werden müssen in der Abhängigkeit von der Erkrankung des Patienten.

00:24:30: Ob er jetzt einen Schlaganfall hat?

00:24:31: Ob der ein kardiales Problem hat?

00:24:33: ob der ein Trauma hat?

00:24:35: Das eine mal interessiert mich vielleicht der Puls mehr und das andere mal interessieren mich Daten über die Beatmungen mehr.

00:24:40: Jetzt bin ich kein Arzt!

00:24:41: Ich kann das nicht entsprechend sagen aber wir wissen das von den Kolleginnen und Kollegen mit denen wir zusammenarbeiten Und hier kann das Netz dann entsprechend priorisieren wenn es weiß.

00:24:48: okay der Patient hat das.

00:24:49: Jetzt sind diese Daten wichtig als ein Beispiel warum Kommunikation im Netz Wichtig ist und warum Inhalte berücksichtigt werden sollen.

00:24:56: Man sollte Interoperabilität mitdenken, ganz wichtig also auf Software-Ebene darüber hatte ich vorhin gesprochen... ...und man sollte die Regulatorik im Blick behalten.

00:25:04: Also man sollte sich vielleicht die Frage stellen inwiefern mein Medipzibprodukt was ich jetzt entwickle anders zertifiziert oder geprüft werden muss wenn dann zukünftig sechs Gehe drinnen ist?

00:25:13: Oder wenn es zum Beispiel Daten priorisiert wie beeinflusst das meinen regulatorischen Prozess?

00:25:18: Ich glaube das sind die drei Punkte auf die man Rücksicht nehmen sollte Kommunikation mitdenen Interoperabilität berücksichtigen und die Regulatorik im Blick behalten.

00:25:26: Und wenn du jetzt eine Klinik oder eine Medizintechnik-Unternehmen nur einen einzigen Rat für die kommenden Jahre geben dürftest, womit sollten Sie denn jetzt beginnen?

00:25:36: Ich glaube, die zentrale Aussage ist nicht auf SexG zu warten sondern jetzt schon anzufangen.

00:25:42: Es gibt ganz viele Features, die jetzt Schritt für Schritt integriert werden, die wir heute als SexG bezeichnen die aber nicht auf einen Schlag, wo ich morgens aufwache und sage jetzt ist SechsG da dann da sind.

00:25:53: Sondern die Entwicklung findet statt, die Integration findet statt.

00:25:57: Und da gibt es glaube ich nichts worauf man warten sollte.

00:26:00: gleichzeitig sollte man sich in den Dialog einbringen, in die Entwicklung einbringen Prototypen ausprobieren, die aus der Forschung kommen Prototypentesten mit evaluieren.

00:26:10: und gerade Bayern Innovativ bietet auch gute Netzwerkveranstaltungen um sich zu vernetzen und mit Firmen in Kontakt zu kommen Wissenschaftler Auszuprobieren, also speak to your local research institution würde ich sagen.

00:26:20: Wir machen Innovationen und Forschung und wer da aktiv ist und vorne mit dabei ist der hat glaube ich dann auch als Entwickler gute Chancen.

00:26:27: Die Frage zum Schluss.

00:26:29: Welche persönliche Hoffnung verbindest du mit einer Gesundheitsversorgung die durch SexG möglich wird?

00:26:36: Ich hoffe wir können das Gesundheitswesen zukunftsfestmachen nachhaltig!

00:26:40: Ich hoffe dass wir die Behandlungs- und die Ergebnisqualität verbessern können vielleicht sogar neue Therapie oder Interventionsmöglichkeiten mit SexG ermöglichen können.

00:26:49: Und für mich ist ganz zentral, ich hoffe wir beschaffen das Mitarbeitende zu entlasten und ihnen so den Rücken frei zu halten für die Behandlung an Patienten.

00:26:57: also man könnte sagen Medizin vielleicht wieder ein bisschen menschlicher zu machen wenn man sagen möchte dass sie heute nicht so menschlich ist würde ich nichts sagen aber Ich glaube das ist ganz wichtig.

00:27:06: SexG- und auch allgemeine Technologie im Medizinbereich ist wichtig und gut.

00:27:11: es ist aber nur ein Puzzlestück von vielem neben anderen Sachen auch noch, um die Gesundheit zur Saison auf hohem Niveau zu halten und Zukunft festzumachen.

00:27:18: Aber wenn Sechski hier einen Teil beitragen kann dann wäre glaube ich schon viel gewonnen und da würde ich mich sehr darüber freuen.

00:27:23: Ganz ganz herzlichen Dank Clemens dass du heute bei uns warst und soviel Wissen geteilt hast!

00:27:29: Ich nehme aus unserem Gespräch vor allem eins mit... Die Zukunft der Medizin entscheidet sich nicht allein im Operationssaal oder im Forschungslaborer sondern sie entsteht auch in den Kommunikationsnetzen wie Menschen Daten und medizinische Systeme miteinander verbinden.

00:27:46: SechsG könnte dabei helfen, medizinisches Wissen schneller dorthin zu bringen wo es gebraucht wird vom Rettungswagen über das Krankenhaus bis ins eigene Zuhause Und dass ist finde ich eine extrem ermutigende Perspektive mit einer wirklich gesellschaftlichen Relevanz.

00:28:04: Es geht uns alle an!

00:28:05: Wenn Sie liebe Zuhörerinnen und Zuhörer mehr Überzukunftstechnologien wie Sechs G Und Innovationen an sich erfahren möchten, abonnieren Sie unseren Podcast Innovation Leben bei Spotify oder Apple Podcast.

00:28:19: Danke fürs Zuhören!

00:28:20: Bleiben sie neugierig, bleiben sie innovativ.

00:28:23: Ich bin Barbara Kroll und das war Fokus Zukunft ein Format von Innovation Leben dem Podcast von Bayern Innovativ.

Über diesen Podcast

Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt von "Innovation Leben". In diesem Podcast werfen wir gemeinsam mit Ihnen einen Blick in die Zukunft, erkunden die neuesten Trends und Innovationsstrategien und enthüllen, was die Innovationspioniere Bayerns tagtäglich antreibt. Außerdem präsentieren wir Ihnen wichtige Förderprogramme für Ihr Unternehmen – kurz, kompakt und vor allem einfach erklärt.

von und mit Bayern Innovativ GmbH

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